Ambulante Maßnahmen nach § 10 JGG

 

 

Cool statt Knast

 


Reiner Schultz, Tel: 030 929036-33
Silvio Teichmüller, Tel: 030 929036-25
Wustrower Straße 46-48, 13051 Berlin
Fax: 030 929036-30
coolstattknast@nwik.de


 

Das Projekt Cool statt Knast wurde 2005 auf Wunsch des Jugendamtes Lichtenberg ins Leben gerufen und ist seither ein zuverlässiger Partner verschiedener Berliner Jugendgerichtshilfen und des Amtsgerichts Tiergarten. Wir betreuen jährlich ca. 150 Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 bis 21 Jahren in verschiedenen Maßnahmen und Kursen.

In unseren Beratungsräumen und projekteigenen Werkstätten, aber auch in Kooperationen mit anderen Trägern wie z. B. dem Boxgym Köpenick, dem Drachenbootteam des Arthur Becker Clubs Köpenick e. V. und dem Straßen- und Grünflächenamt Lichtenberg-Hohenschönhausen, betreuen und unterstützen wir Jugendliche und Heranwachsende, die von einem Jugendgericht zu ambulanten Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz (§ 10 JGG) verpflichtet worden sind. Wir bieten die Teilnahme an folgenden Maßnahmen an:

  • Pädagogisch betreute Arbeitsleistung
  • Beratungsgespräche / kurzzeitige Betreuung
  • Betreuungshilfeweisung
  • Einzeltraining Soziale Kompetenzen

Die Kosten für die einzelnen Maßnahmen werden durch den Berliner Senat in Form von Pauschalen festgelegt.

 

Unsere Teilnehmer/innen nutzen die Zeit, die sie mit uns während ihrer Weisung verbringen, um mit unserer Unterstützung ihre ganz persönlichen Hilfebedarfe und Probleme aktiv anzugehen, Ideen zu entwickeln und Schritte auf einem neuen Weg ohne Delinquenz zu gehen.

Häufige Themen unserer Teilnehmer/innen sind z. B.:

die Entwicklung beruflicher Perspektiven
fehlende oder gefährdete Schulabschlüsse

  • die Suche nach Sinn und Struktur im Leben
  • Suchtbewältigung
  • Schuldenbewältigung
  • familiäre Probleme
  • instabile Wohnsituationen
  • Konflikte innerhalb der eigenen Community

Deshalb bieten wir unseren Teilnehmer/innen auch individuelle Unterstützung in Form von Integrationhilfe und Jobcoaching an.

Diese Angebote können vom Jugendamt bzw. Jobcenter gefördert werden.

 

Wir arbeiten eng mit unseren NWiK-Kolleg/innen der Jugendberufshilfen und der Jugendarbeit, aber auch mit anderen Trägern zusammen und können bei Bedarf schnell in passende Hilfeangebote vermitteln und begleiten.
Unsere Stärken liegen in der Einhaltung hoher fachlicher Standards auch und besonders in den Bereichen der transparenten Kommunikation, dem Treffen verbindlicher Absprachen mit Klient/innen und der Jugendhilfe im Strafverfahren, sowie in der aussagekräftigen Dokumentation und im Berichtswesen.
Die Abbruchquoten unseres Angebotes liegen deutlich unter dem Berliner Durchschnitt.